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10 Jun 
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Mehr Obst essen
Mit dem lieben Obst...
Autor: Schlappi (32) München
» Datum: 10.Jun.05 11:25
ist es genauso wie mit dem Wasser trinken - man vergisst es viel zu leicht, hat schneller das Stückchen Schokolade gegessen als den Apfel gewaschen. Damit fängts ja schon an, erst waschen, dann evtl. noch schälen und dann bleibt ein gewisses Restrisiko - mit Nektarinen und dergleichen schon oft erlebt - dass die Frucht weil nicht sonnen- sondern Weltmeer-Tanker gereift, holzig und trocken ist und einfach nach gar nichts schmeckt. Deswegen kaufe ich Obst am liebsten im Obstgeschäft und nicht im Supermarkt oder gar bei Plus oder Aldi. Außerdem muss man da immer so ein ganzes Körbchen oder Netz kaufen und dann vergammelt bei mir meist die Hälfte.
Deshalb: Lieber ein bißchen mehr investieren und dafür richtig leckeres Obst essen, auf das man genauso Heißhunger verspüren kann, wie auf ein Stückchen Schokolade. Dabei fällt mir ein - es gibt ja auch Schoko mit Traube-Nuss - das gilt doch auch, oder? ;)
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3 Jun 
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aufräumen
Umgezogen und ausgemistet!
Autor: Schlappi (32) München
» Datum: 03.Jun.05 00:24
Ich kann Euch nur sagen - es tut gut und befreit enorm. Nach dem Motto "simplify my life" habe ich gerade aufgrund eines Ortswechsels radikal alle möglichen Sachen ausgemistet, weggeworfen, in die Flohmarktkiste gepackt, etc.... - nur die ebay-Aktion steht noch aus, aber bereits auf dem Plan für kommende Woche!
Im Leben einmal gründlich aufräumen, ob die eigenen vier Wände oder im übertragenden Sinne, bereitet zwar Mühen - denn wer trennt sich schon gern? - lohnt sich aber immer, weil es einem ein gewisses Gefühl der Leichtigkeit vermittelt - zumindest bis zum nächsten Kaufrausch...
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1 Jun 
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Besser Ordnung halten
Diese Ablage...
Autor: Schlappi (32) München
» Datum: 01.Jun.05 11:30
kann echt nerven! Sozialversicherungsausweis, Kontoauszüge, Bausparunterlagen, fast jeden Tag eine Rechnung oder ein Schreiben von Banken, Versicherungen, etc., das in irgendeinem Ordner abgelegt werden will. Ich habe mir vorgenommen, einen festen Tag in der Woche zu definieren, an dem ich mich um diese Dinge kümmere, sonst komme ich da nie auf einen grünen Zweig!
Dabei brauche ich auf jeden Fall Unterstützung von Euch!
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31 Mai 
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Mit dem Rauchen aufhören
Ekel...
Autor: Schlappi (32) München
» Datum: 31.Mai.05 13:05
vor mir selbst machte sich in der letzten Zeit zunehmend in mir breit, wenn ich über meinen Zigarettenkonsum - bis zu einer Schachtel / Tag - nachdachte. Also habe ich vor etwas mehr als sechs Wochen (Mitte April 2005) den Entschluss gefasst, das Rauchen aus meinem Alltag zu verbannen - und es geht mir sehr viel besser ohne!
Strahlender Teint, kein Husten, ich kann frei durchatmen, habe nicht das Gefühl zu stinken und damit die Nichtraucher in meiner Umgebung zu belästigen! Das allerbeste finde ich jedoch, dass ich dieses permanente Schuldgefühl, meinem Körper wider besseren Wissens zu schaden, los zu sein, ohne dass es sich viel entspannter lebt.
Hand auf's Herz: Am Wochenende beim Tanzen im Club fehlt es mir - dann erlaube ich mir ein oder zwei - aber am nächsten Tag ist dann auch garantiert wieder Schluss!
Wenn Du noch rauchst, lass es einfach sein, ertrage den Entzugsschmerz wenn möglich ohne Aspirin o.ä., damit Du spürst, wie schädlich das Gift für Deinen Körper ist!
Ein echter Kick für das Selbstbewusstsein, wenn der Geist den Körper und seine Gelüste im Griff hat!
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31 Mai 
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Bungee-Springen
Todesangst und das pure Leben spüren
Autor: Schlappi (32) München
» Datum: 31.Mai.05 12:18
Inmitten der kargen Landschaft auf der Südinsel Neusseelands bahnt sich ein reißender Fluss seinen Weg durch tiefe, angsteinflößende Felsschluchten der Kawarau.
Eine zehnwöchige Backpackertour im Sommer 2004 führt auch mich und meine Freundin Pamela nach Queenstown, das sich selbst stolz Adventure Capital of the World getauft hat, und natürlich halten wir an, um die todesmutigen Springer von der Aussichtsplattform des Bungy Centers zu bewundern. Im 5 Minuten-Takt schmeißen sich Abenteurer aus aller Welt auf der Suche nach dem ultimativen Adrenalinkick von einer alten Holzbrücke in die 43 m tiefe Schlucht. Viele von ihnen machen das offensichtlich nicht zum ersten Mal sie trauen sich den Absprung mit den Füßen vorweg, drehen Schrauben, lassen sich mit dem Kopf in des klirrend kalte Wasser eintauchen ich denke nur: Das könnte ich niemals!
Dann betritt eine junge Asiatin die Absprungplattform. Sie strahlt die pure Todesangst aus und ich bin sicher, dass sie im letzten Moment kehrt macht. Dann für einen kurzen Augenblick huscht ein Hauch von Mut über ihr Gesicht und sie springt! Mit einem eleganten Kopfsprung schnellt sie in die Schlucht hinab Stille dann der erlösende Schrei und ein strahlendes Lachen, als sie wieder festen Boden unter den Füßen hat. In diesem Moment legt sich in mir ein Schalter um und ich habe nur noch ein Ziel...
Pamela ist mittlerweile im Center und hat sich etwas zu trinken gekauft: Ich springe! Dachte ichs mir doch ich hab gesehen, wie es in Dir gearbeitet hat! Wenige Minuten später schreite ich über die Brücke auf die Absprungstation zu und platze vor Ungeduld, kann nicht einmal das Kommando abwarten, die Plattform zu betreten. Die Minute, die ich noch auf der Brücke ausharren muss bis der Kandidat vor mir abgesprungen ist, kommt mir vor wie eine halbe Ewigkeit...
Dann endlich darf ich in den kleinen Holzvorbau an der Brücke klettern und der Bungy-Master bindet mir das Seil um die Fesseln. Ich fühle mich gut bis zu dem Moment in dem ich aufstehe und mich mit kleinsten Shuffle-Schritten auf die Absprungkante zubewege. Aus knarzenden Lautsprechern dröhnt Metallica mit den erbauenden Zeilen ...that day your gonna die... und auch die verharmlosenden take it easy-Sprüche der Experten erreichen eher das Gegenteil. An der Kante angekommen geht mein Blick hinunter in die Schlucht augenblicklich weichen mein Mut und meine Vorfreude einer nie zuvor gespürten Angst. Der Master steht direkt hinter mir und ich sage entschieden: Nein, niemals, ich werde nicht springen! Denk nicht drüber nach, je länger Du zögerst, desto größer wird die Angst!
Mein Puls rast, ich atme nicht, etwas atmet in mir, mein Brustkorb pumpt auf und ab wie ein Blasebalg, meine Augen sind weit aufgerissen wie die eines Hasen, der in die Flinte des Jägers starrt! Ich kralle meine Hand in die Schulter des Masters und versuche langsam rückwärts zu gehen doch er lässt mich nicht: Sieh dort hin, zur nächsten Brücke! Siehst Du den wunderschönen Sonnenuntergang? Sieh nicht nach unten nur nach vorn und hör auf mein Kommando! Du schaffst das! Der Blick in die Ferne beruhigt mich etwas, der Master hält mich an den Hüften und beginnt den Countdown: Three, two, one, GO! - mit weit gespreizten Armen schieße ich kopfüber ins Tal hinab...
BLACKOUT für einen kurzen Moment habe ich das Gefühl ohnmächtig zu werden dann der erlösende Ruck das Seil hält! Ich schnelle wieder nach oben, und schreie, schreie, schreie mit jedem Auf und Ab verflüchtigt sich die Angst mehr und mehr und ich genieße den Moment ein unbeschreibliches Gefühl von Stolz macht sich in mir breit.
Als ich kurz darauf von zwei Jungs in ein Schlauchboot gezogen werde, zeigt der Adrenalin-Cocktail seine volle Wirkung ich bekomme den absoluten Lachflash, bin einfach nur glücklich und an Land zurück renne ich die ganze Strecke nach oben zum Bungy Center, wo mich Pamela mit offenen Armen empfängt - sie hat mitgezittert und ist fast genauso stolz wie ich.
Es gibt einige Erfahrungen, die ich nicht missen möchte im Leben und diese gehört ganz bestimmt dazu. Diese Todesangst überwunden zu haben, gibt mir Kraft in den Momenten im Leben, in denen ich das Gefühl habe, mir wachsen die Dinge mal wieder über den Kopf.
Traut Euch was zu, der Stolz, die eigenen Grenzen überwunden zu haben, ist ein unvergleichliches Gefühl!
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München, Deutschland
Mitglied seit: 02. Apr. 05
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weiß ich, das Leben zu genießen!
ziemlich viele Seiten zu den Themen Psychologie, Kommunikation, Reisen und Geschichte.
ich mit einem Lächeln auf dem Gesicht einschlafe!
Stefan Edberg & Anna Ballerina
Menschen, Medien, Meinungen,...
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